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Vitamin D – das „Sonnenhormon“

 

Wieso die Bezeichnung Sonnenhormon?
Die Sonne hilft unserem Körper dabei, Vitamin D selbst herzustellen.

Das Pro-Hormon Vitamin D (es ist eher ein Hormon als ein Vitamin) spielt eine sehr große Rolle für unsere Gesundheit, es regelt unzählige körperliche Prozesse!


Doch ein Großteil der Bevölkerung leidet an einem Mangel an Vitamin D. Warum?

Ein Grund sind die empfohlenen Sonnenschutzmittel. Sie blocken die UVB-Strahlen und verhindern damit eine Vitamin D-Aufnahme. Zudem enthalten sie meist giftige, teils krebserregende Substanzen wie Parabene, chemische Lösungsmittel und aus Erdöl gewonnene Öle. Damit richten sie viel mehr Schaden an als sie eigentlich nutzen. Hautkrebs wird meist durch einen Vitalstoffmangel und eine Vergiftung der Haut (genau durch solche Chemikalien) versursacht, nicht durch zu viel Sonnenbaden. Vitamin D schützt sogar vor Hautkrebs! Natürlich macht es Sinn, unsere Haut nach dem Winter langsam an die Sonne zu gewöhnen.

Weiters ist essentiell zu beachten, dass Vitamin D seine volle Wirkung nur erfüllen kann, wenn wir auch ausreichend mit den Kofaktoren Vitamin K2 und Magnesium versorgt sind! Eine genauere Erklärung würde den Rahmen jetzt sprengen, aber es soll einfach ein Anstoß sein, dass an Vitamin K2 und Magnesium gedacht wird, wenn Vitamin D hochdosiert gegeben wird und der Spiegel einfach nicht ansteigen will.

Wie gerade erwähnt, ist die Sonne ist die wichtigste Vitamin-D-Quelle. Lebensmittel sind für die Vitamin-D-Versorgung eher zweitrangig, sie machen nur etwa 10% der gesamten Versorgung aus. Trotzdem möchte ich die wichtigsten Quellen erwähnen:

  • Fette Seefische wie Aal oder Hering (was ich aus ökologischen und ethischen Prinzipien nicht empfehlen kann und auch gesundheitlich gesehen ist eine Empfehlung umstritten bei der aktuellen Wasserqualität der irdischen Gewässer)
  • Pilze: vor allem wenn sie in der Sonne getrocknet werden, dabei steigt der Vitamin D-Gehalt enorm an, sie können anscheinend auch noch in der Sonne „aufgeladen“ werden wenn man sie kauft, nicht nur direkt nach dem Sammeln
  • Wildkräuter/-pflanzen: vor allem Löwenzahn, Brunnenkresse, Johanniskraut und Brennnessel

Allerdings hilft eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse (weil viel Antioxidantien, Carotinoide…), der Haut besser mit den UV-Strahlen umzugehen.

Von guten Vitamin D-Werten ist erst ab 40 ng/ml Blut zu sprechen, darunter ist es für unseren Körper schwierig Calcium aufnunehmen, dafür benötigt er Vitamin D.

Optimal sind Werte zwischen 50 und 90 ng/ml

Erst ab 150 ng/ml geht man von überhöhten Werten aus und ab 300 ng/ml spricht man von toxischer Wirkung. Eine Überversorgung auf natürlich Weg (Sonne) ist aber ausgeschlossen, es wurde noch nicht beobachtet, dass durch Sonnenbaden die Werte über 100 ng/ml hinausgingen, unser Körper scheint bei zu hohen Vitamin D-Werte eine Rückreaktion durchzuführen und baut dann Vitamin D ab.

Im Sommer sind diese Optimalwerte in unseren Breitengraden nur zu erreichen, wenn wir uns beim Sonnen an folgende Grundsätze halten:

  • Möglichst viel Haut gleichzeitig besonnen lassen und am Besten von beiden Seiten
  • Kein Sonnenschutzmittel verwenden
  • Die Sonne sollte möglichst senkrecht auf die Haut treffen (mindestens über 45°), daher ist die Mittagszeit bei Sonnenhöchststand zu bevorzugen, aufgrund der geographischen Lage Österreichs ist somit eine Vitamin D-Produktion nur in den Sommermonaten und nur zur Mittagszeit möglich.
  • Am Besten bei strahlendblauem Himmel sonnen
  • Die ersten Minuten sind die wichtigsten, mit jeder weiteren Minute wird weniger Vitamin D gebildet. Idealerweise sonnt man etwa 15min die Vorderseite des Körpers und 15min die Rückseite.
  • Möglichst im Liegen sonnen, dabei ist man etwas besser vor den schädlichen UVA-Strahlen geschützt und möglichst im Grünen – das Chlorophyll der Pflanzenblätter absorbiert UVA. Deshalb sind Schnee, Strand und Wasser ja so gefährlich sie reflektieren UVA.

Eine gewisse Zeit sollte man sich also wirklich ungeschützt in der Sonne aufhalten, zuviel schädigt die Haut dann aber tatsächlich. Muss man sich doch mal schützen, ist es besser man verwendet Kleidung oder zumindest Sonnencremen mit mineralischen Filtern statt chemischen Wirkstoffen. Ich hab dieses Jahr selbst eine Sonnencreme gemacht und bin begeistert (genauso wie alle die sie probieren durften :)! Gerne könnt ihr mich nach dem Rezept fragen!

Im Winter müssen wir auf die angesammelten Reserven zurückgreifen und der Vitamin D-Spiegel sinkt wieder ab. Nur selten konnte soviel Vitamin D abgespeichert werden, dass man ohne Substitution mit Normalwerten über den Winter kommt.

Vegane Präparate enthalten Vitamin D2, welches häufig aus Flechten oder Champignons gewonnen wird. Die Dosierung hängt davon ab, ob man den aktuellen guten Wert erhalten will (dann geht man bei Erwachsenen von etwa 20.000-30.000 i.E. pro Woche aus, je nach Körpergewicht) oder ob ein Mangel besteht und wie stark dieser Mangel ist. Bei starkem Mangel kann und sollte sogar kurzfristig sehr hoch dosiert werden, das können je nach Person auch einmal 50.000 i.E. sein und dann geringere Mengen zu weiteren Auffüllen. Im Idealfall wird genau energetisch ausgetestet welches Präparat für wen geeignet ist und in welcher Dosis. Auch dafür dürft ihr euch gerne bei mir melden!

Ich konnte jetzt natürlich nur die wichtigsten Punkte abdecken.
Bei Fragen dürft ihr mich sehr gerne kontaktieren!

Gute Informationsquellen sind außerdem das rechts angeführte Buch und diese Internetseite https://www.vitamind.net/vitamin-d3/

Ich wünsche euch eine schöne Adventzeit!
Bis bald, eure Doris

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